Das Goetheanum
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– in der Mitte des Frühlings –


27.- 30. April 2006
Putzfachtagung am Goetheanum

  • Keine Tätigkeit ist so fraglos positiv in der Wirkung wie das Putzen.
  • Im Putzen gewinnen wir am frühsten und gründlichsten das Sinn-Erlebnis. Spielen, Arbeiten, Reden und Zuhören, Verstehen und Irren, kann sinnlos sein – Putzen nie.
  • Putzen bedeutet immer Sinn
    – weil Sauberkeit Klärung und Möglichkeit schafft
    – weil so Natur zur Kultur gehoben wird
    – weil menschliche Fürsorge sich nirgends so bedingungslos mit der Materie verbindet.
  • Und gleichzeitig: die staubigen Fussspuren auf noch feuchter Bodenfläche. Kaum etwas ist im Resultat so vergänglich, ist so streng mit Verfallsdatum versehen, wie das Putzen.
  • Putzen ist immer eine Liebeserklärung an die Gegenwart.
  • Unserem Mut und Hochmut Bleibendes schaffen zu wollen, wird das Putzen zum ständigen Ärgernis und zum Sinnbild der Sinnlosigkeit.

In dieser typisch menschlichen Spanne von Sinn und Sinnlosigkeit steht jeder, der zuhause oder im Beruf Lappen, Besen oder Sauger zur Hand nimmt. Diese Spanne, mit ihren pathologischen Extremen, technischen Bedingungen und spirituellen Perspektiven besser verstehen und nutzen zu können ist das Ziel der kommenden Putzfachtagung, die nicht ohne Grund in der Mitte des Frühlings stattfinden wird.

Wir laden Sie herzlich zu unserer Tagung ein.
Für den Vorbereitungskreis
Linda Thomas




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