|
Freitag, 23. Mai 2008 11.30 bis 12.30 und 15.00 bis 16.00 Uhr Samstag, 24. Mai 2008 11.30 bis 12.30 Uhr
NEU: eine zusätzliche Arbeitsgruppe zu dem Messiephänomen: Nr. 22!
1. Elisabeth Baumholzer - Ist es notwendig, ReinigungsmitarbeiterInnen zu qualifizieren? Einfache Tätigkeiten - professionell vermittelt - sichern die Reinigungsqualität. Lernen mit Gewinn an einem Beispiel in Theorie und Praxis.
2. Daniel Berti - Von der Kunst, pflegeleichte Räume zu schaffen Wie bestimmen Oberflächenmaterialien und Raumeinrichtung den Reini-gungsaufwand? In der Reinigung sollen die besten qualitativen und zeitlichen Resultate erreicht werden. Woran erkenne ich "langsame Gebäude"? Wie können Gebäude schneller und einfacher gereinigt werden? Was können Architekten und Bauherren tun, um pflegeleichte Gebäude zu schaffen? Was kann bei bestehenden Gebäuden gebessert werden? Antworten und weitere Fragen sollen erarbeitet werden. Bitte eigene „Problemfälle" mitbringen.
3. Hans Dackweiler - Was ist und wie wirkt Pflege? Welche Schichten seines Wesens trägt der pflegende Mensch in seine Arbeit?
5. Peter Malaise - Umstülpungsraum, Klangraum, - Putzraum? Schon im 20. Jahrhundert hat sich die Art und Weise, wie der Mensch den Raum um sich herum und auch den 'Raum' im Allgemeinen erfährt, grundsätzlich geändert. Dafür gibt es in der Architektur, in der Musik und der Plastik, alles Künste, welche auf das Engste verbunden sind, materielle wie immaterielle Zeugnisse, die wir untersuchen können. Wie gehen wir mit dieser neuartigen Erfahrung um und welchen Einfluss hat diese auf Hygiene und Hygienearbeiten?
6.Michael Mattstedt - Reinigungspflege - der Abschied vom Putzen Die wechselseitigen Beziehungen von Haltung, Handlung und Putzmittel in den inneren und äusseren Räumen.
7. Petra Neisse - Aufräumen ist Beziehungspflege Aufräumen heisst, den Dingen ihren Platz geben, sie würdigen, sie pflegen oder loslassen. Wie wirkt sich Aufräumen auf Ihre Beziehungen, Ihr Umfeld und auf Sie selbst aus? Was haben Sie mit Ihrer Wohnung gemeinsam und wie ist sie mit Ihnen und Ihrer Familie verbunden? Diesen Fragen werden wir nachgehen und mit praktischen Übungen erste konkrete Schritte tun.
8. Prof. Dr. G. Perger und Prof. Elke Huth - Hautschutz lernen Wir demonstrieren Handlungshilfen für diejenigen, die eine interaktive Kommunikation mit den Mitarbeitern anstreben, die mehr wollen als eine Kurzunterweisung im Sinne der gesetzlichen Verpflichtung - die ein "gesundheits-pädagogisches Ansinnen" verwirklichen, um die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter und Ihr Wohlbefinden zu fördern. Wir geben Ihnen Material an die Hand, mit dem Sie adressatenspezifisch und der Arbeitssituation angepasst Lernsituationen (Unterweisungen) gestalten können, so dass die Mitarbeiter aktiv am Lernprozess beteiligt sind, um ganzheitliches Lernen zu fördern.
9. Klaus Sälzer/Steven Thomas Reinigung an Institutionen - Kalkulation neu gedacht Wie viel darf und soll die Reinigung kosten? Hier erfahren Sie, wie die Reinigungskosten und -aufwand real gerechnet werden können. Möchten Sie, dass das Schulhaus von Schüler-Innen gereinigt wird? Wir geben Anregungen, wie ein Unternehmen dieser Art begonnen werden kann.
10. Peter Strauch - Welche Faktoren beeinflussen die Reinigung? Stellung des Reinigungspersonals innerhalb des Hauses, Auswahl / Einsatz Reinigungsmittel, "Ergonomisches" Arbeiten, Auswahl / Einsatz Arbeitsmittel, Aus- und Weiterbildung des Reinigungspersonals, Arbeitsabläufe.
11. Linda Thomas - Räume schaffen, Räume pflegen Wir wollen wahrnehmen, wie Räume entstehen und wie wir durch praktische Arbeit Gesten erüben. Wie können Material, Mittel und Methodik dazu beitragen, die täglichen Aufgaben freudevoll und einfach zu gestalten?
12. Inge van der Ploeg - Aufräumen ist Raum schaffen für die Zukunft Über die Balance zwischen Gegenständen und Freiraum. Diese Elemente unterstützen beide das Leben. Wie findet man selber das individuelle Gleich-gewicht zwischen dem Zusammenleben mit Gegenständen und Freiraum und Leere, damit auch Unbekanntes in das Leben hereinkommen kann? Mit Tipps und Hilfe für das Aufräumen und um sich von Sachen zu verabschieden.
13. Freek Veneman - Qualität in der Reinigung Was ist Qualität überhaupt? Zutaten für ein Qualitätsmanagement der Reinigung. Was darf Qualität kosten? Qualität messbar machen an der Reinigung? Prinzipien eines funktionierenden Qualitätsmanagements.
14. Katharina Zaugg - Die Kunst, eine Wandtafel abzuwischen Die Wandtafel ist der zentrale Ort schriftlicher Kommunikation im Schulraum. Erstaunlich nachlässig wird ihre Pflege gehandhabt. Wir machen Übungen und diskutieren alternative Wege zum Reinigen in der Schule. Achtsamkeit beim Reinigen der Wandtafel löst tiefgreifende Veränderungen im Umgang mit der Pflege der „Raumhaut" aus. Gibt es eine sanftere Art der Gesellschaftsveränderung, als mit einem vergnügten Lächeln Kreidewolken von einer Wandtafel zu wischen?
22. Veronika Schröter - Das Messiephänomen Wenn Menschen in lähmender Unordnung und Chaos leben, obwohl sie sich nach einer harmonischen Umgebung sehnen, und praktische Ordnungs- und Strukturierungshilfen sie nicht weiterbringen, liegen meist tiefere Ursachen zugrunde. Die messiehaften Zustände dienen als Wegweiser zu einem verborgenen Aspekt, der ins Leben integriert werden will. Diese Arbeitsgruppe lädt ein, diesen inneren Zusammenhängen auf die Spur zu kommen.
Aus der Perspektive von Betroffenen, Angehörigen, Mitarbeitern im pädagogischen, therapeutischen und pflegenden Bereich wird das Messiesyndrom in all seinen Facetten betrachtet. Es werden verschiedene methodische Herangehensweisen dargestellt und anhand von Fallbeispielen aus meiner beraterischen Tätigkeit erläutert. Auch persönliche Erfahrungen der Teilnehmenden können eingebracht werden.
|
|